Palmsonntag - Sitten, Bräuche, Sprüche und nette Grußworte

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Christen feiern in jedem Jahr den Palmsonntag. Katholiken und Evangelisten feiern diesen Ehrentag auf unterschiedliche Weise. Wir haben passende Ostersprüche und Grußworte zum Palmsonntag zusammengetragen.

Grußworte für den Palmsonntag

Im Laufe der Geschichte geriet ein Brauch in Vergessenheit, das Verräuchern des alten Palmbuschens. Dieser Brauch hatte früher eine große Bedeutung, denn die Inhaltsstoffe der einzelnen Hölzer sollten vor Krankheiten und Bösem schützen. Obwohl der Palmsonntag nicht aufwendig gefeiert wird, kann dieses Ritual wieder aufgegriffen werden und bietet sich auch an während des Räucherns ein paar liebe Grußworte an andere zu richten oder diese aufgeschrieben auf kleinen Zetteln mit den Hölzern zu verräuchern.

Was wird an Palmsonntag genau gefeiert?

Der Palmsonntag gehört zu einem der wichtigsten christlichen Feiern und beendet die Fastenzeit bzw. ist die Karwoche vor Ostern. Der letzte Sonntag vor Ostern ist für alle christlichen Glaubensrichtungen von Bedeutung und wird im Andenken an den Einzug von Jesu Christi in Jerusalem gefeiert. Die biblische Geschichte besagt, dass ihm dabei das Volk zujubelte und im Palmzweige vor die Füße gestreut wurden. Palmen galten in der Region vielfach als heilige Bäume und waren Sinnbild für Sieg und Leben. Laut Bibel ritt Jesus auf einem Esel in der Stadt ein und das Tier steht einerseits für Bescheidenheit, andererseits für einen gewaltlosen König des Friedens. Ursprünglich galt wie viele andere Bräuche, die Palmweihe zu den heidnischen Ritualen, die allerdings im Laufe der Geschichte in den kirchlichen Ritus integriert wurden, um die Bevölkerung stärker an die Kirche zu binden.

Bräuche und Sitten

Unverzichtbar für den Palmsonntag ist der Palmbuschen, der während einer Zeremonie mit Weihwasser gesegnet wird. Die einzelnen Materialien, die für die Buschen verwendet werden, sind ebenfalls von Bedeutung - können jedoch auch regional unterschiedlich sein. In jedem Fall gehören in einen Palmbuschen Weidenkätzchen der Sal-Weide, Buchsbaum, Wacholder, Stechpalme, Eibe, Zeder und Sadebaum. Je nach Region variieren allerdings die verschiedenen Hölzer und werden beispielsweise durch Hassel, Lärche oder Eichenzweiche mit hängen gebliebenem Lauf vom Herbst ersetzt. Die Buschen können dann noch mit Bändern verziert werden und oft wird in die Mitte ein Apfel oder eine Orange gesteckt, die nach der Weihe gegessen wird. Der Buschen kann auf einem Stock befestigt werden, der meist aus Hasel ist und oft auch aufwendig mit Schnitzereien verziert wird. Wie in der Geschichte der Bibel wird auch mit den Palmbuschen eine Prozession abgehalten, die die Bedeutung des Lebens und Sieges hat. Üblicherweise wird der geweihte Palmbuschen im Haus beim Kreuz befestigt. Bauern stecken den Buschen auch in die Felder, um damit für ein gutes Jahr zu bieten.

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